Vorstellung unserer moguru Mitarbeiter – heute: Marko

Marko ist 28 jahre alt und seit Februar 2019 als Scrum Master und Projektmanager bei der moguru tätig. Durch seine freundliche Art und sein breites Fachwissen arbeitet er mit seinem Team in Richtung Ziel und behält dabei stets den Überblick.


Wie hat sich dein Interesse für Scrum und die Arbeit als Scrum Master entwickelt und was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?

In der Uni habe ich damals zum ersten Mal von Scrum erfahren und fand das ganze Thema direkt super spannend. Scrum ist eine Art des Projektmanagements, die konträr zum klassischen Wasserfallmodell vorgeht und ein iterativ, inkrementelles Vorgehen in den Mittelpunkt stellt.  Außerdem handelt es sich um eine Methode, die im Vergleich zu anderen Projektmanagementmethoden, mit wenigen Regeln auskommt. Scrum ist im besten Sinne simpel.  Gleichzeitig  kommt Scrum gerade  in sehr komplexen Projekten zur Anwendung. Diese Kombination hat mich einfach fasziniert.

Im Rahmen von zwei Praktika habe ich festgestellt, dass die meisten Probleme in einem Projekt gar nicht an der Entwicklung selbst liegen, sondern daran wie man das ganze Projekt angeht und strukturiert. Daher habe ich mich dazu entschieden Scrum Master anstatt Entwickler zu werden.  

Besonders gut gefällt mir an der Arbeit als Scrum Master, dass man den Gesamtüberblick behalten kann. Als Entwickler hat man oft so einen Tunnelblick, da man sich mit einem ganz spezifischen Problem oder Aufgabe befasst.


Welches Projekt hat dich in deiner Zeit bei moguru am meisten begeistert und weshalb?

Das ist auf jeden Fall unser aktuelles rente.de Projekt. Zum einen ist es mit eines unserer größten Projekte und auch technologisch finde ich es sehr spannend, da es sich um eine Cross Plattform App für iOS und Android handelt. Außerdem entwickeln wir in diesem Projekt gleichzeitig sowohl Frontend als auch Backend, dadurch haben wir den gesamten Projektverlauf in unserer Hand und können dem Kunden das Produkt aus einer Hand anbieten.


Was zeichnet deiner Meinung nach dich und dein Team in Kundenprojekten besonders aus?

Wir versuchen stets alle Herausforderungen mit gleichem Qualitätsanspruch anzugehen und möchten dabei auch keine Schuldzuweisungen machen. Ob der Fehler bei uns oder dem Kunden gemacht wurde, spielt für uns keine Rolle. Wir möchten einfach das Problem lösen. Außerdem gehen wir auf die Bedürfnisse des Kunden ein aber beraten ihn auch, ob bestimmte Entscheidungen sinnvoll sind bzw. es bessere Alternativen gibt.


Auf welche Werte legst du in der Projektarbeit besonders viel wert?

Besonderen Wert lege ich auf den Zusammenhalt des Teams, auf  einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander und vor allem darauf, eine grundsätzlich positive Einstellung beizubehalten, auch in schwierigen oder stressigen Phasen.


Welche Voraussetzungen machen ein Projekt erfolgreich?

Auf der Kundenseite ist es definitiv die deutliche Formulierung von Anforderungen. Klar ist, dass es nicht in allen Teilen von Anfang an deutlich wird, wie das gesteckte Ziel am besten erreicht werden kann. Gleichzeitig sollte man zumindest strukturiert in die Richtung des Ziels arbeiten. Das Problem bei nicht klar formulierten Anforderungen, ist das ständige Aufkommen neuer Probleme. Das kostet nicht nur enorm viel Zeit, sondern auch Geld und ist nicht zielführend.

Auf der Seite des Entwicklerteams kommt es besonders darauf an die richtigen Fragen zu stellen. Es ist wichtig, dass wir die Anforderungen des Kunden genau verstehen und wir sicherstellen, dass wir ein gemeinsames Verständnis verfolgen.


An welchen Projekten würdest du in Zukunft gerne arbeiten?

Mich würde der Bereich Augmented und Virtual Reality sehr interessieren. Im Prinzip alles was mit Visual Computing zu tun hat. Im aktuellen Projekt geht es bereits in diese Richtung. Wir verwenden eine Machine-Learning Komponente um die Renteninformation zu scannen und daraus Daten zu extrahieren und diese weiter zu verarbeiten. Interessant wäre es für mich in diesem Bereich nicht auf Texterkennung eingeschränkt zu sein, sondern bspw. auch Objekterkennung zu verwenden.