Kostspielige Fehler bei der App-Entwicklung

Klar, eine eigene App zu entwickeln ist nicht billig. Aber es sind die immer gleichen Fehler, die App-Projekte so richtig teuer machen. Welche das sind, und wie Sie sie ganz einfach vermeiden? Das erfahren Sie in diesem Artikel.

FEHLER # 1: APP-ENTWICKLUNG INS BLAUE HINEIN

Am Anfang eines jeden App-Projekts steht eine Idee – und die feste Überzeugung, dass sie ein Kunden-Problem löst. Meist wird deshalb gleich eine vollständige App in Version 1.0 entwickelt. Ein Vorgehen, das sich als kostspielige Selbsttäuschung herausstellt. Denn das, was man für das Kunden-Problem hält, und das, was die Kunden wirklich benötigen, sind zwei paar Schuhe.

Der beste (und günstigste) Weg um herauszufinden, was Ihre Kunden wirklich benötigen, ist ein Konzepttest. Erstellen Sie ein Minimum Viable Product (MVP) oder einen einfachen App-Prototypen.

Wir bei moguru folgen dieser Definition:
“MVP ist die Release-Version, welche mit minimalem Aufwand Kunden begeistert und einen ROI erzielt.”
Für Interessierte kann ich den Vortrag von Jeff Patton empfehlen: Zum Video

Lassen Sie Ihre Kunden damit arbeiten und holen Sie sich Feedback ein. Nur so stoßen Sie zum eigentlichen Problem vor und schaffen eine passgenaue Lösung.

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FEHLER # 2: DER REALITÄTSSCHOCK – UMBAU DER FERTIGEN APP

Aus dem ersten Fehler, der fehlenden Nutzer-Validierung, resultieren unmittelbare Folgekosten. Denn nachdem das Kundenfeedback auf die Release-Version meist nicht so überschwänglich ausfällt wie erhofft, beginnen die Umbauarbeiten an der App. Zwar fallen diese im Vergleich zum Gesamtaufwand des Projektes meist überschaubar aus. Hin und wieder wird jedoch auch das Projekt komplett verworfen oder auf den Kopf gestellt.

Fehler vermeiden mit Paper Prototyp

Eine fertige App kurz nach Release umzubauen ist frustrierend, teuer – und völlig unnötig! Denn mit erprobten Methoden lässt sich bereits vor der App-Entwicklung herausfinden, ob die App zu den Nutzer-Bedürfnissen passt. Falls ja: Perfekt! Falls nicht, kann schon vor Entwicklungsbeginn nachjustiert werden, um teure Umwege zu vermeiden.

FEHLER #3: QUALITÄTSKRITERIEN SIND NICE TO HAVE

Softwareentwicklung wird oft als Team-Event mit Fun-Faktor bagatellisiert. Schließlich starten ja auch Erfolgsgeschichten wie Facebook und Google als Low-Budget-Projekt in der Garage. Trockene Qualitätskriterien wie Dokumentation, Testing und Code Reviews passen da nicht so recht ins Bild. Wir nennen das die “Startup-Illusion”.

Fehler vermeiden mit Dokumentation, Testing und Code Reviews

Denn Qualitätskriterien sind bei Software-Projekten unverzichtbar! Sie verhindern nicht nur Fehler, sondern haben viele weitere Funktionen. Gute Dokumentation sorgt zum Beispiel dafür, das Wissen nicht verloren geht, wenn der Dienstleister mal gewechselt wird. Ohne gelingenden Know-How-Transfer drohen unnötige Kosten durch doppelte Arbeit.

Auch das stringente Testen der Software während und nach der Entwicklung ist ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal. Es verhindert teure und peinliche Fehler im Endprodukt. Viele Tests lassen sich inzwischen übrigens automatisieren, sodass ihr Aufwand in einem absolut günstigen Verhältnis zum Nutzen steht.

Oder denken Sie an die Wartbarkeit einer App. Nur durch eine qualitativ hochwertige Architektur werden Softwareprodukte künftig wartbar und weiter nutzbar sein. Das erhöht die Lebensdauer und Nachhaltigkeit Ihrer App erheblich. Und sorgt nicht zuletzt auch für einen maximalen Return-on-Investment.

Also: Lassen Sie sich auf vermeintlich trockene Qualitätskriterien ein. Es lohnt sich! Buchen Sie jetzt einen Termin für einen ersten Austausch zu Ihren Ideen mit Ihrer Ansprechpartnerin Jessica Schwarz.

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